Do. 20:00
Konzerte
16.02.23

Pioniere der Neuen Musik III: Neue Wiener Schule

Ensemble Phoenix Basel

Foto: Ein schwarz weisses Gruppenfoto des Ensemble Phoenix Basel

Ensemble Phoenix Basel © Felix Groteloh

Mit grosser Leidenschaft und Hingabe widmet sich das Ensemble Phoenix Basel regelmässig der Musik der sogenannten «Neuen Wiener Schule», genauer gesagt dem österreichischen Komponisten und Maler Arnold Schönberg und seinen zwei Schülern Alban Berg und Anton Webern. Man darf behaupten, dass die europäische Neue Musik ohne diese drei Pioniere eine andere Entwicklung erlebt hätte. Einerseits tief in der Romantik verwurzelt, atmet diese Musik andererseits buchstäblich «Luft von anderem Planeten», um es mit Stefan George zu formulieren, dessen Gedichte von diesen drei Komponisten oft und gern vertont wurden. Die von Schönberg erfundene «Dodekaphonie» («Zwölftontechnik») hat Generationen von Komponist:innen beeinflusst und war Initialzündung für weitere stilbildende Tendenzen (z.B. die «serielle Musik»). In diesem Programm erklingen Lieder für hohen Sopran mit Ensemble, umrahmt von originalen Instrumentalstücken und Bearbeitungen grösser besetzten Orchesterwerken, gemäss der Tradition des «Vereins für musikalische Privataufführungen», der 1918 in Wien von Schönberg ins Leben gerufen und 1921 wieder aufgelöst wurde.

Mit

Svea Schildknecht (Sopran), Ensemble Phoenix Basel, Jürg Henneberger (Musikalische Leitung)

Programm

Arnold Schönberg (1874-1951): «Herzgewächse» (Maurice Maeterlinck) für hohen Sopran, Celesta, Harmonium und Harfe op. 20 (1911); «Suite» op. 29 für kleine Klarinette, Klarinette, Bassklarinette, Geige, Bratsche, Violoncello und Klavier (1925/26); Anton Webern (1883-1945): «Sechs Stücke op. 6» für Orchester (1909, Fassung für Kammerorchester 1920); «Zwei Lieder nach Gedichten von Rainer Maria Rilke für Gesang und Instrumente op. 8 (1910); «Sechs Lieder» nach Gedichten von Georg Trakl für Gesang und Instrumente op. 14 (1917-1921); Alban Berg (1885-1835): «Lied der Lulu» und «Adagio» aus der Oper «Lulu» (Frank Wedekind), für Sopran und Orchester (1927-1935), Bearbeitung für Sopran und Ensemble von Jürg Henneberger (2022)

Info

Konzerteinführung mit Jürg Henneberger um 19:00 Uhr

Dauer

70 Minuten, keine Pause

Preise

35.-/25.-/15.- (frei wählbar an der Abendkasse oder im Vorverkauf)

Freier Eintritt gilt für Personen mit Aufenthaltsbewilligung N, F oder S sowie für Kinder unter 12 Jahren. 5.- Studierende der Hochschule für Musik FHNW und des Musikwissenschaftlichen Seminars der Uni Basel; 10.- Mitglieder Colourkey

Tickets

Neue Preispolitik

Mit Beginn der Spielzeit 22/23 gilt im Gare du Nord eine neue Preispolitik.
Neu wählen Besuchende den Eintrittspreis zwischen drei verschiedenen Preisstufen selbst:
CHF 35.- / 25.- / 15.-

Gutscheine

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Spielplan

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Ermässigungen

Freier Eintritt für Personen mit Aufenthaltsbewilligung N, F oder S, sowie für Kinder unter 12 Jahren (ausgenommen bei Kinderproduktionen und/oder wenn sie in Gruppen kommen).

Studierende der Hochschule für Musik FHNW und des Musikwissenschaftlichen Seminars der Uni Basel haben weiterhin Zutritt zum Preis von CHF 5.-.
Colourkey Mitglieder bezahlen CHF 10.-

Saisonabo

Preise frei wählbar: CHF 350.- / 250.- / 150.-

Im Saisonabo sind fast alle Vorstellungen in der Spielzeit 22/23 inbegriffen.

Vorteile eines Saisonabos: Mit dem Saisonabo können Sie ihr Ticket jeweils an der Abendkasse abholen und es ist keine Reservation vorab nötig. Plätze für Inhaber:innen des Saisonabos sind bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn reserviert.

Das Saisonabo kann an der Abendkasse bezogen werden oder → per E-Mail bestellt werden.

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