
Anton Kiefer © zVg
Anton Kiefer präsentiert eine Auswahl elektronischer Kompositionen aus den letzten zwei Jahren, die sich mit Themen wie Isolation, Zerbrechlichkeit und Taubheit auseinandersetzen. Die Werke werden in einem Mehrkanalformat präsentiert und durch Live-Elemente und Visuals ergänzt.
«Braindump»
Ein audiovisuelles Werk mit schnellen Wechseln, fast hyperpopartigen Klängen und kurzen Videoschnipseln, die sich wie Doomscrolling anfühlen. Wenn zu viel auf einmal passiert, verschwimmt alles zu einem diffusen Ganzen – selbst die Dinge, die eigentlich wichtig sind.
«Piano Pieces»
Eine elektroakustische Sammlung von Stücken, die das Klavier aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und den emotionalen Wert erkunden, den es Räumen verleihen kann.
«Isolation»
Ein elektroakustisches Stück darüber, was man verliert, wenn man sich intensiv auf eine Leidenschaft konzentriert. Es beschreibt einen fragilen Zustand, der zugleich schön und beängstigend ist.
«What Parents Are For / Not My Fault»
Zwei experimentelle Popsongs, die sich mit der Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen und ihrem Zusammenhang mit psychischer Gesundheit auseinandersetzen.
Im Rahmen des «ATTACCA – Festival für aktuelle Musik» an der FHNW Hochschule für Musik in Basel präsentieren Studierende aus den Bereichen Audiodesign, Komposition, offene Kreation und zeitgenössische Musik ihre aktuellen künstlerischen Projekte. Auf dem Programm stehen Originalkompositionen, Performances, Improvisationen und Werke zeitgenössischer Komponisten. Die Konzerte finden an mehreren Tagen in verschiedenen Formaten und mit unterschiedlichen Besetzungen statt.
Anton Kiefer (Komposition); Lara Wolff (Stimme/Komposition); Phoebe Schlatter (Stimme/Komposition); César Toth (Komposition)
Anton Kiefer (*1999): «Pianopieces»
Anton Kiefer (*1999) und Lara Wolff (*2002): «Isolation»
Anton Kiefer (*1999) und Phoebe Schlatter (*200): «What Parents Are For + My Fault»
Anton Kiefer (*1999) und César Toth (*1997): «Braindump»
Hinweis zu sensiblen Inhalten: In der Performance kommen schnell wechselnde visuelle Sequenzen zum Einsatz.
60 Minuten, keine Pause