
© Gaspard Weisheimer
Das dritte Saisonkonzert der Camerata Variabile widmet sich der Kommunikation von Pflanzen. Texte der Basler Biologin Florianne Koechlin treffen auf Kompositionen, in denen Pflanzen und Bäume auf unterschiedliche Weise zum Klingen kommen. Dazu gehört das neue «Baumstück», das Carola Bauckholt für die Camerata schreibt.
Ausgangspunkt sind aktuelle Erkenntnisse darüber, wie Pflanzen miteinander kommunizieren. Im Rahmen der Saison «Lost in Translation» wird daraus zugleich die Frage, wie sich diese Kommunikation musikalisch übersetzen lässt.
Eine weitere Perspektive eröffnet die Mezzosopranistin Katalin Károly mit Thomas Adès’ «Növények» – ungarisch für «Pflanzen», im weiteren Sinne aber auch «Dinge, die wachsen». Ergänzt wird das Programm durch ein neues Werk von Helena Winkelman mit ungarischen Texten sowie ältere Kompositionen, in denen botanische Bilder zum Spiegel menschlicher Erfahrungen werden.
Gäste: Katalin Károly (Mezzosopran); Dominique Gisler (Sprecherin)
Helena Winkelman, Shernyiaz Mussakhan (Violine); Alessandro D’Amico (Viola); Christoph Dangel (Violoncello); Stefka Perifanova (Klavier); Mikołaj Rytowski (Perkussion); N. N. (Kontrabass)
Lesung: Auszüge aus Florianne Koechlins Buch «Pflanzenpalaver» (zwischen den Stücken)
Sergej Rachmaninow (1873–1943): «Lilacs» aus «12 Romances» (1902)
Leoš Janáček (1854–1928): «Dunkler Erlenwald» aus «Tagebuch eines Verschollenen» (1919)
György Kurtág (*1926): «Wie Blumen die Menschen» aus «Játékok» für Klavier
György Kurtág (*1926): «Wie Blumen die Menschen» aus «Játékok» für Streichtrio
Carola Bauckholt (*1959): «Baumstück» (2027, UA) für Streichquartett und Perkussion
Antonín Dvořák (1841–1904): Auszüge aus «Zypressen» (1887) für Streichquartett
Jean Sibelius (1865–1957): «The Sapin» aus «The Trees», op. 75 (1922) für Klavier solo
Thomas Adès (*1971): «Növények: Seven Hungarian Poems» (2022) für Mezzosopran, Klavier, Streichquartett und Kontrabass
Helena Winkelman (*1974): «5 Hungarian Poems» (2026, SEA) für Sopran, Violine, Violoncello und Perkussion
Antonín Dvořák (1841–1904): Streichquintett G-Dur, op. 77 (1875)
120 Minuten, mit Pause
Normal CHF 45.-
Kulturlegi CHF 15.-
Kolleg:innenkarten CHF 10.-
Studierende und Lernende CHF 0.- im VVK, CHF 5.- an der Abendkasse.
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