
ox&öl © Frol Podlesnyi
«Hidden Heartache» befragt musikalische Wahrnehmung aus nicht-hörender Perspektive und rückt damit den Ursprung von Bewegung ins Zentrum. Zwischen Konzertflügel und tanzendem Körper, zwischen Vibration und Geste ereignet sich Klang nicht nur in der Luft, sondern auch durch schwingende Körper.
Zwei gehörlose und zwei hörende Performerinnen entwickeln in ihren Bewegungen ein Geflecht visueller Rhythmen. Musik und Tanz stehen dabei in einem fortlaufenden Prozess gegenseitiger Formung und Neuausrichtung. Wann wird aus Tanz Musik und wann wird Musik zu Tanz?
Die Produktion des Kollektivs ox&öl in Kollaboration mit der Choreografin Lee Méir nutzt Körperschallwandler, um Musik physisch erlebbar zu machen. Die Kompositionen von Ailís Ní Ríain und Julie Herndon – aus gehörloser wie hörender kompositorischer Perspektive heraus entwickelt – entfalten sich durch die Bewegungen der Körper.
«Hidden Heartache» entwirft einen gemeinsamen Erfahrungsraum, in dem Hören als körperliche Erfahrung erscheint und sich Musik als Choreografie von Resonanz zeigt.
Kassandra Wedel, Lua Leirner, Marie-Lena Kaiser, Simone Keller (Performance); Lee Méir (Choreographie/Ko-Kreation/Kostümbild); Philip Bartels (Regie); Dennis Schmidt (technische Leitung); Stephanie Mündel-Möhr (Dramaturgie); John Ivers (Instrumentenentwicklung und -konstruktion); Ariane Russi (Produktionsleitung)
Kompositionen von Ailís Ní Ríain (*1974) und Julie Herndon (*1986).
Altersempfehlung: Ab 16 Jahren.
Vibrationseffekte unter der Zuschauertribüne
60 Minuten, keine Pause
→ oxoel.ch




Um den Spielplan monatlich per Post zu erhalten, schreiben Sie uns bitte eine → E-Mail.
Für den Newsletter können Sie sich hier anmelden.
Informationen zur Barrierefreiheit, zu Vergünstigungen und Begleitpersonen finden Sie → hier.
Unterstützen Sie die lokale Musikszene und schenken Sie Kultur. Geschenkgutscheine für den Gare du Nord können in beliebiger Höhe jederzeit hier oder per E-Mail bestellt werden.