
Vom 27. bis 31. Januar 2027 findet das 13. Mizmorim Kammermusik Festival statt. Im Zentrum steht die Begegnung von alter bis neuester jüdischer und westlicher Musik. Dabei eröffnet das Festival neue Perspektiven auf bekannte Werke und bringt selten gehörte Musik zur Aufführung. Zugleich versteht Mizmorim Musik als Brücke zwischen Religionen, Traditionen und Kulturen – auch jenseits aktueller politischer Entwicklungen.
2027 rückt das Festival ein Instrument ins Zentrum, das eng mit der jüdischen Musikgeschichte verbunden ist: die Geige. Das Bild des Fiedlers von Anatevka («Fiddler on the Roof») wurde zum Sinnbild des jüdischen Musikanten. Zugleich haben jüdische Violinist:innen die klassische Musik entscheidend mitgeprägt. So verbindet die Geige unterschiedliche Traditionen, Geschichten und musikalische Welten.
Zum Ausklang des Mizmorim-Festivaltages entführen Anna Juniki, Dmitry Smirnov, Brandon Grabot und Benedek Horváth das Publikum in die Klangwelt von Kaija Saariaho. Selten aufgeführte Werke, darunter «Bon vent» als Schweizer Erstaufführung, begegnen der lyrischen Musik von Sibelius und verbinden sich zu einem atmosphärischen Late-Night-Konzert.
Anna Juniki (Stimme); Dmitry Smirnov (Violine); Brandon Grabot (Viola); Benedek Horváth (Klavier)
Kaija Saariaho (1952–2023):
«Changing Light» (2002) für Sopran und Violine
«Aure» (2011) für Violine und Viola
«Nocturne» (1994) für Viola
«Bon vent» (2018, SEA) für Violine solo
Auszüge aus «Leinolaulut» (2007), Fassung für Stimme und Klavier
Jean Sibelius (1865–1957): «Berceuse», op. 79, Nr. 6 (1917) für Violine und Klavier, aus «Six Morceaux»
Tickets ab dem 23.11.26 unter → www.mizmorim.com
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist nicht im Saisonabo des Gare du Nord inbegriffen.
40 Minuten, keine Pause
Tickets unter → www.mizmorim.com