
Stefan Preyer © zVg
DEEP SPACE
Resonance. Drift. Dub.
Mit seinem Master-Recital entwirft Stefan Preyer einen elektroakustischen Lebenslauf als begehbare Klangumgebung zwischen Konzert, Installation und skulpturalem Raum.
Gemeinsam mit dem Audiodesigner Theo Flach ist über mehrere Jahre hinweg die Reihe «Deep Space» entstanden – eine Folge von Versuchsanordnungen zur Beziehung von Bass, Raum und Wahrnehmung.
«Deep Space Dome» widmete sich der physisch spürbaren Energie von Subfrequenzen. «Grains» erforschte mikroakustische Impulse in einem schwingenden Metallkörper. «Subspace Bass» untersuchte den fretless E-Bass als Auslöser räumlicher Prozesse und dub-inspirierter Transformationen.
Das Duo perform in präzise abgestimmter Interaktion. Komponiertes Material trifft auf strukturelle Grooves und offene, improvisierte Zustände. Der Bass wird zur Projektionsfläche für Impulse, der Raum zum Resonanzkörper. Musik erscheint hier nicht als abgeschlossene Form, sondern als Zustand: vibrierend, driftend, im stetigen Übergang.
Im Rahmen von «ATTACCA – Festival für aktuelle Musik» der Hochschule für Musik FHNW Basel - präsentieren Studierende aus den Bereichen Audiodesign, Komposition, Open Creation und Zeitgenössische Musik ihre aktuellen künstlerischen Projekte. Gezeigt werden Eigenkompositionen, Performances, Improvisationen sowie Werke zeitgenössischer Komponist:innen. Die Konzerte finden an mehreren Tagen in unterschiedlichen Formaten und Besetzungen statt.
Stefan Preyer; Theo Flach
Stefan Preyer (*1979): DEEPSPACE «Resumee» (2026)
45 Minuten, keine Pause
Eintritt frei.