Musikalische Gedankengänge zwischen Mittelalter und Gegenwart


Die Reihe «Von Zeit zu Zeit» widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Alter und Neuer Musik. Auf der Reise durch die Jahrhunderte haben die Ensembles wieder die unterschiedlichsten musikalischen Schätze im Gepäck. Auch in ihrer vierten Ausgabe kreiert die Reihe «Von Zeit zu Zeit» erstaunliche musikalische Zusammenhänge – lassen Sie sich überraschen.


Sa 08.12.18 20:00

«La Encarnación y el Sueño» – Domus Artis

Das Ensemble Domus Artis führt Musik der spanischen Renaissance von Mateo Flecha, Francisco Guerrero und Tomás Luis de Victoria sowie Uraufführungen des argentinischen zeitgenössischen Komponisten Julián Galay in einem inszenierten Konzert zusammen. Traumtagebücher der Mitglieder von Domus Artis sind Grundlage der neuen Kompositionen von Julián Galay.

Mit: Florencia Menconi (Mezzosopran), Dániel Mentes (Countertenor), Ivo Haun (Tenor, Laute), Breno Quinderé (Bariton, Musikalische Leitung), Csongor Szántó (Bassbariton), Ricardo Leitão Pedro (Tenor, Barockgitarre); Michael Kleine (Ausstattung/Einrichtung)


Fr 08.02.19 20:00

«Feast and Famine 2.0»– Ensemble La Casella

Das Wechselspiel von Überfluss und Mangel – ein Thema, das nicht nur die Zeit des Barock kennzeichnet, sondern auch das Hier und Heute. Das Ensemble La Casella spielt geistliche und weltliche Werke für zwei hohe Stimmen aus dem italienischen Frühbarock und erforscht die besondere Klangwelt von Zink und Stimme in zeitgenössischen Stücken von Calliope Tsoupaki, Matthias Deger und Simon MacHale.

Mit: Vera Hiltbrunner (Sopran), Jedediah Allen (Zink), Andreas Westermann (Cembalo); Gast: Bruno Hurtado Gosalvez (Viola da Gamba)


Mi 08.05.19 20:00

«A Booke of Songes/Song Books»– thélème

John Dowland und 400 Jahre später John Cage komponierten raffinierte, verspielte, zarte Musik. Das Programm präsentiert Werke aus John Dowlands «Bookes of Songes» (I, II und III) und aus den «Song Books» von John Cage für Stimmen, Laute und Elektronik. Stille hat darin den gleichen Wert wie Klang und bringt die Eleganz der ausgewählten Texte zur Geltung.

Mit: Ivo Haun (Gesang und Laute), Jean-Christophe Groffe (Gesang, Konzept, Dramaturgie, Elektronik), Ziv Braha (Laute), Lukas Huber (Konzept, Dramaturgie, Elektronik)


Mo 20.05.19 20:00

«Illuminationen Nr. 1» – Serbien/Arciorgano mit Johannes Keller

Das Arciorgano, eine mikrotonale Orgel aus der Renaissance mit 36 Tasten pro Oktave, kann laut ihrem Erfinder Nicola Vicentino mit allen möglichen musikalischen Kulturen verbunden werden. Studio31 macht die Probe aufs Exempel und kombiniert das Instrument mit traditionellen serbischen Gesängen, die von heutigen Komponisten erstmalig analysiert werden und zu Neukompositionen u.a. von Caspar Johannes Walter (1964) führen.

Mit: Johannes Keller (Arciorgano), Hayden Chisholm (Saxophon und Shruti box); Vokalensemble: Dragana Tomic, Milena Ognjanovic, Jovana Lukic, Milica Nikolic; Künstlerische Ausstattung: Michael Kleine


Do 06.06.19 20:00

«Spiel-Trieb»– Camerata variabile

Die Komponisten John Cage und Johann Sebastian Bach spielen auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Zeitfluss. Cage erweiterte den Rahmen eines Konzertes z.B. durch Integration des Publikums und des Zufalls. Auch Mozarts musikalisches Würfelspiel erlaubt einen Moment spielerischer Unvorhersehbarkeit. Der Komponist und Cembalist Rudolf Lutz hat sich mit dem Spieltrieb bei Johann Sebastian Bach auseinandergesetzt. Die Camerata variabile präsentiert die Uraufführung seines neuen Werkes.

Mit: Isabelle Schnöller (Flöte), Helena Winkelman (Violine), Manuel Oswald (Violine), Lea Boesch (Viola), Christoph Dangel (Cello); Gast: Rudolf Lutz (Cembalo und Komposition)

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