Musikalische Gedankengänge zwischen Mittelalter und Gegenwart


Die Reihe «Von Zeit zu Zeit» widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Alter und Neuer Musik. Auf der Reise durch die Jahrhunderte kreieren die Ensembles erstaunliche musikalische Zusammenhänge – lassen Sie sich überraschen.


Do 05.12.19 20:00

«Illuminationen Nr. 2» – Robotik / Arciorgano

Das Arciorgano, die Rekonstruktion einer von Nicola Vicentino (1510–77) beschriebenen Orgel mit 36 Tasten pro Oktave, wird digital aufgerüstet. So eröffnen sich neue Möglichkeiten: Keine Einschränkungen der Spielbarkeit, interaktives Spielen, Anspielen der Orgel über alternative Interfaces. Polina Korobkova (*2001) erhält einen Kompositionsauftrag, um die neuen Möglichkeiten im Rahmen einer Uraufführung auszuloten.

Mit: Johannes Keller (Arciorgano), Polina Korobkova (Komposition)


So 08.12.19 17:00

«6 Capricci» – Egidius Streiff

Witze soll man nur einmal erzählen. Doch es gibt Witze, die Klassiker werden und in immer neuen Variationen Bedeutung erlangen. In Egidius Streiffs Programm sind die «Capricci» – Launen, Witze – von Niccolò Paganini (1782–1840) und Salvatore Sciarrino (*1947) kunstvoll verwoben, die Stücke von Sciarrino geben jenen von Paganini eine neue Bedeutung. Ein amüsantes und virtuoses Konzert für Violine solo.

Mit: Egidius Streiff (Violine)


Do 06.02.20 20:00

«Illuminationen Nr. 3» – Alta Cappella / Arciorgano

Nicola Vicentino, Erfinder des Arciorgano (Orgel mit 36 Tasten pro Oktave) verwendet ein Fünftelton-System, um Enharmonik in die klassische Polyphonie zu integrieren. Eine Alta-Cappella-Besetzung integriert eine vieltönig-mikrotonale Praxis in ihre mehrstimmige Improvisationstechnik. Jonas Marti und Nikolaus Matthes loten in Kompositionsaufträgen aus: wie weit kann man Kontrapunkt in einer 31-stufigen Oktave treiben?

Mit: Johannes Keller (Arciorgano), Alta Cappella: Ian Harrison, Katharina Haun, Nathaniel Wood, Philip Boyle


Do 04.06.20 20:00

«I Sing the Body Electric» – thélème

Das leidenschaftliche Gedicht «I Sing the Body Electric» von Walt Whitman aus dem Jahr 1855 hat MusikerInnen der verschiedensten Sparten inspiriert. Das auf Alte Musik spezialisierte Vokalensemble thélème hat gemeinsam mit dem zeitgenössischen Komponisten Nicolas Buzzi eine visuelle und musikalische Performance entwickelt, die zum Träumen und Loslassen einlädt: A-capella-Werke aus der Renaissance im Wechsel mit Kompositionen und Improvisationen von Nicolas Buzzi am Buchla-Synthesizer.

Mit thélème: Julien Freymuth (Altus), Lior Leibovici (Tenor), Ivo Haun (Tenor), Jean-Christophe Groffe (Bass und Leitung); Nicolas Buzzi (Buchla-Synthesizer)


September 2019

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