Route des voix

Saison 2017/18

Die Reihe beleuchtet in zwölf Konzerten die schillernden Facetten der menschlichen Stimme, quer durch die Stilarten des Gesangs und der Voice Performance.


So 05.11.17 19:00

«Night, Sleep, Death and the Stars» – Silke Gäng

Die Mezzosopranistin Silke Gäng und den Pianisten Marco Scilironi verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Schweizer Komponisten Silvan Loher. Nun ist die gemeinsame CD «Night, Sleep, Death and the Stars» erschienen, die im Rahmen dieses Konzerts getauft wird. Das Programm umfasst einen neuen Walt Whytman-Zyklus sowie Lieder nach Texten von Mascha Kaléko, die für Silke Gäng geschrieben wurden. Moderiert wird der Abend von dem bekannten Schweizer Autor Alain Claude Sulzer.

Mit: Silke Gäng (Mezzosopran), Marco Scilironi (Klavier), Alain Claude Sulzer (Moderation)


Offbeat Series 2017

Fr 10.11.17 20:15

«Sounds between falling leaves» – Lisette Spinnler Quartett

Die international erfolgreiche Schweizer Jazz-Sängerin Lisette Spinnler tauft im Gare du Nord die neue CD ihres Quartetts. Die vier fantastischen MusikerInnen mit feinmotorischer Technik, wachem Geist und sensibelstem Interplay arbeiten seit vier Jahren in konstanter Besetzung zusammen. Improvisatorische Freiräume der Kompositionen nutzen sie grösstenteils im Kollektiv. Sie behalten die Songs und ihre Natur im eigenen dynamischen Gleichgewicht – zwischen fallenden Blättern.

Mit: Lisette Spinnler (Gesang), Stefan Aeby (Klavier), Patrice Moret (Bass), Michael Stulz (Schlagzeug)


Do 30.11.17 20:00

«Moons, Planets, Stars» – camerata variabile & Lucy Shelton

Die New Yorker Sopranistin Lucy Shelton ist in den USA ein Star der zeit- genössischen Musik. Mit ihr eröffnet die camerata variabile ihre Saison zum Thema «Kosmos». In Arnold Schönbergs «Pierrot lunaire», Jukka Tienssus «Tango Lunaire» und Rebecca Clarkes «Midsummer Moon» wird die Anziehungskraft des Mondes spürbar. Mit Béla Bartók begeben sich die MusikerInnen
in den «Mikrokosmos», bevor sie sich mit Kurt Weill und Anton Webern in den Sternen verirren.

Mit: Isabelle Schnöller (Flöte), Karin Dornbusch (Klarinette), Stefka Perifanova (Klavier), Helena Winkelman (Violine), Christoph Dangel (Violoncello), Gast: Lucy Shelton (Sopran)


Di 05.12./Mi 06.12.17 je 20:00

«Von Schlaf und Wahn» – Vokalensemble Tradiophon

Träume, Albträume, Träumereien und Wahnvorstellungen sind Thema dieses Programms des professionellen Vokalensembles Tradiophon. Präsentiert wird die Uraufführung von «Fallbeispiele und Amen» des Basler Komponisten Lukas Huber sowie spätromantische Werke von Jean Sibelius und Carl Nielsen, in Bearbeitungen des Bieler Klangkünstlers Robert Torche für Vokalensemble und Elektronik.

Mit: Vokalensemble Tradiophon, Sarah Hänggi (Leitung), Robert Torche und Lukas Huber (Elektronik)


Von Zeit zu Zeit

Di 19.12./Mi 20.12.17 je 20:00

«Papito» – Erika Stucky, FM Einheit & La Cetra Barockorchester Basel

Erika Stucky, die Meisterin im Brechen von Traditionen und Zusammenbringen von Menschen und Musik, hat wieder einen Coup gelandet. Wie immer geht es um ihr Leben, jetzt um ihren Vater, der zu Lebzeiten ein Metzger war. Sie bringt das Grammy-nominierte Basler Barockorchester La Cetra mit dem Performer FM Einheit von den Einstürzenden Neubauten und seiner Punk-Poesie zusammen und zeigt eigene Filme: eine fast schon zärtliche Hausschlachtung in Havanna, Schamanentänzer in Mexico und ihre Kinder-Barbiesammlung.

Mit: Erika Stucky (Gesang, Akkordeon, Film), FM Einheit (Sounds, Geräusche), La Cetra Barockorchester Basel


So 14.01.18 17:00

«Sottovoce» – SoloVoices

Stücke mit Live-Elektronik, darunter Uraufführungen von Marc Garcia Vitoria, Nicolas Buzzi und Karin Wetzel, stehen im Zentrum des neuen Programms des Vokalensembles SoloVoices. In den Werken des spanischen Komponisten José Manuel Lopéz Lopéz und der finnischen Komponistin Kaija Saariaho wird gesungen, gesprochen, geflüstert und gehaucht. Lopéz Lopéz verwendet in seiner Komposition «Sottovoce» Elektronik wie ein Mikroskop und betrachtet die Emotion wie mit einer Lupe.

Mit: Svea Schildknecht (Sopran), Francisca Näf (Mezzosopran), Jean-Jacques Knutti (Tenor), Jean-Christophe Groffe (Bass); Florian Bogner(Klangregie)


Di 08.05.18 20:00

«Alter Ritus – Neues Testament» – Ensemble du bout du monde

Alltägliche Bilder, sentimentale Stereotypen, harte Figuren, ironische Einfälle und Paradoxien bevölkern Luciano Berios «Canticum Novissimi Testamenti» (1991) für Saxophonquartett, Klarinettenquintett und einen kleinen Chor aus virtuosen SängerInnen. Das Werk ist Ausgangspunkt für dieses Konzert, in dem «neue Testamente» nebeneinandergestellt werden, darunter die Uraufführung von Burkhard Kinszlers Stück «CH», eine Komposition von Robin Hoffmann und Joseph Rheinbergers Messe in f-moll.

Mit: Saxophonquartett Ensemble du bout du monde, Vokalensemble der Zürcher Hochschule der Künste, Klarinettenquartett der Zürcher Hochschule der Künste


Mo 14.05.18 20:00

«In dieser Mondnacht» – ensemble amaltea

Alfred Zimmerlins neues Werk «In dieser Mondnacht» setzt sich mit japanischen Haikus auseinander. Zwischen den alten japanischen Texten taucht unvermittelt, «wie ein Stückchen Mondlicht», ein zeitgenössisches Gedicht der Lyrikerin Ingrid Fichtner auf. Diese Uraufführung und das Vokalsolo «Rêve-réalité» von Zimmerlin werden dem «Notturno» von Franz Schubert und dem 2. Klaviertrio von Dimitri Schostakowitsch gegenübergestellt.

Mit: Sonoe Kato (Mezzosopran), Keiko Yamaguchi (Violine), Judith Gerster (Violoncello), Eva Schwaar (Klavier)


Fr 25.05.18 20:00

«Phantastische Nacht» – Ensemble Corund Luzern (UA)

Gustav Mahler und Johannes Brahms stellten bewusste Fragen nach Sinn, Leben, Traum und Tod. Adolf Wölfli hingegen erschuf im Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion neue, phantastische Welten von höchster Ausdruckskraft. Das Werk Wölflis, der, an Schizophrenie erkrankt, 35 Jahre lang Insasse der psychiatrischen Anstalt Waldau bei Bern war, regt KomponistInnen seit Jahrzehnten zur Auseinandersetzung an. So auch Konstantia Gourzi und Howard Arman, die jeweils Auftragswerke für das Ensemble Corund Luzern geschrieben haben, das dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert.

Mit: Ensemble Corund Luzern, Stephen Smith (Künstlerische Leitung)


Do 07.06.18 20:00

«Lobet die Nacht» – SoloVoices & thélème

Kurt Weills «Berliner Requiem» steht im Zentrum dieses Projekts. Es ist der Versuch, die Gefühle des grossstädtischen Menschen auszudrücken, eine Art «Montage in Form von Gedenktafeln, Grabinschriften und Totenliedern». Das Programm wird ergänzt durch Werke von Ludwig Senfl, Kurt Weills Zeit-genossen Hanns Eisler, Werke des Basler Komponisten Jacques Wildberger auf Texte von Bertolt Brecht und Auszüge aus «Der neue Columbus» des Zürcher Komponisten Huldreich Georg Früh.

Mit: SoloVoices, thélème, Chor Kultur und Volk, Olivia Steimel (Akkordeon), Marcus Weiss (Saxophon) und Dominik Dolega (Schlagzeug)

September 2017

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