«Musiktheaterformen»


Was sind die Ingredienzien für spannendes Musiktheater? Nach dem erfolgreichen Auftakt dieser Reihe bieten wir auch in dieser Saison zehn höchst unterschiedliche Produktionen aus den Bereichen Instrumentales Theater, Théâtre musical, experimentelles Musiktheater und Kammeroper.

An drei Abenden lädt der Musikwissenschaftler Roman Brotbeck in der Reihe «Pot au feu» nach der Aufführung wieder in die Bar du Nord ein. Bei Suppe und Wein geht es um Fragen, Eindrücke und um eine Auseinandersetzung mit der jeweiligen musiktheatralischen Form. Mit am Tisch sitzen KomponistInnen, SängerInnen, RegisseurInnen und als special guest eine Fachperson aus dem Bereich Musiktheater.

Für die Vorstellungen der «Musiktheaterformen» bieten wir eine «Mehrfahrtenkarte» an, ein Mini-Abo, bei dem drei oder fünf Konzerte nach Wahl zu einem ermässigten Preis besucht werden können. Bestellung per E-Mail


Fr 21./Sa 22.*/So 23./Mo 24.10.16 20:00

«Die Künstliche Mutter» – Musiktheater von Michel Roth nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Burger (Uraufführung)

jeweils 19:00 Einführung mit Michel Roth

Eine abenteuerliche Therapie im Mutterschoss der Schweiz soll Wolfram Schöllkopf, Privatdozent für Literaturwissenschaft und Glaziologie, von seinem multiplen Mutter-Trauma befreien. Der Komponist Michel Roth hat gemeinsam mit dem Regisseur Nils Torpus Hermann Burgers Roman «Die Künstliche Mutter» (1982) in ein burleskes Musiktheaterstück verwandelt.

Musikalische Leitung: Jürg Henneberger, Regie: Nils Torpus, Bühne: Renato Grob, Kostüme: Nic Tillein, Licht: Ilana Walker, Assistenz Musikalische Leitung: Francesc Prat, Produktionsleitung und Regieassistenz: Florian Hohnhorst
Mit: Jeannine Hirzel (Sopran), Anne-May Krüger (Mezzosopran), Christoph Waltle (Tenor), Robert Koller (Bariton), Rachel Braunschweig (Schauspiel), Miriam Japp (Schauspiel) und dem Ensemble Phoenix Basel

Eine Koproduktion von Gare du Nord und Lucerne Festival (Premiere 02.09.16)

*Im Anschluss «pot au feu – Suppe und Gespräch» mit Roman Brotbeck & special guest Ute Haferburg


Mo 12./Di 13.12.16 20:00

«Monodram» – Ensemble Phoenix Basel & Fabián Panisello

Fabián Panisellos Monodrama «L’officina della resurrezione» steht Schönbergs «Pierrot Lunaire» – mit männlichem Sprecher! – und einem musikalischen Kommentar zu Schönbergs Melodrama von Jannik Giger gegenüber.

Mit: Robert Koller (Bariton), Lucas Rössner (Sprechstimme) und dem Ensemble Phoenix Basel; Leitung: Fabián Panisello


Mo 19.12./Di 20.12.16 20:00

«Nach Lampedusa» – Matterhorn Produktionen

Ein romantisch-dokumentarischer Musiktheaterabend, der sich mit unserem Bild von Asylsuchenden in der Schweiz beschäftigt.

Mit: Samuel Fried (Klavier), Ursina Greuel (Konzept, Text, Regie, Spiel), Daniel Hellmann (Konzept, Gesang); Matterhorn Produktionen


Mi 04.01./Do 05.01./Fr 06.01.17 20:00

«Die Hintertür» – Schlagzeugtrio Hauser-Kloet-Zumthor

Inszeniert von Tom Ryser nehmen drei Schlagzeuger den Weg durch die Hintertür in die schier unerschöpfliche und wenig erforschte Klangwelt des Perkussionsinstrumentariums.

Mit: Fritz Hauser, Rob Kloet und Peter Conradin Zumthor (Schlagzeug, Spiel); Regie: Tom Ryser


Fr 03.02.17 20:00

«Pub-Reklamen/Tourbillons» – Georges Aperghis

Mit der Sopranistin Donatienne Michel-Dansac präsentiert der griechisch-französische Komponist Georges Aperghis zwei seiner Vokalkompositionen, die er selbst inszeniert hat.

Mit: Donatienne Michel-Dansac (Stimme); Komposition und Regie: Georges Aperghis; Text: Olivier Cadiot

Eine Koproduktion von Gare du Nord und Münchener Biennale

Im Anschluss: «pot au feu – Suppe und Gespräch» mit Roman Brotbeck & special guest


Do 16.03./Fr 17.03.17 20:00

«Das grosse Heft» – Collectif barbare

Ein Musiktheater- / Performance-Projekt nach Ágota Kristófs Roman «Das grosse Heft» mit Musik von Béla Bartók und György Kurtág sowie Volksliedern aus Ungarn und Transsylvanien

Mit: Vera Kardos und Irina Ungureanu (Spiel, Violine, Gesang); Astride Schlaefli (Regie); Collectif barbare


Mi 05.04./Do 06.04./Fr 07.04.17 20:00

«Requiem for a Piece of Meat» – Daniel Hellmann, Abélia Nordmann & Lukas Huber

Daniel Hellmanns interdisziplinäres Musiktheater untersucht das Fleisch auf unseren Knochen und Tellern jenseits der gängigen Körperzuordnungen und Hierarchien.

Von und mit den SängerInnen und InstrumentalistInnen: Braulio Bandeira, Giovanna Baviera, Géraldine Chollet, Guacamole, Lukas Huber, Hea Min Jung, Lena Kiepenheuer, Krassen Krastev, Florencia Menconi, Nacho, Garra Rufa, Rui Stähelin

Konzept, Regie, Choreografie: Daniel Hellmann; Musikalische Konzeption: Abélia Nordmann, Lukas Huber, Daniel Hellmann; Dramaturgie: Johanna-Yassira Kluhs; Bühnenbild: Theres Indermaur; Kostümbild: Valérie Reding; Musikalische Einstudierung: Abélia Nordmann; Sound-Design: Lukas Huber; Licht-Design: Ursula Degen; Licht-Technik: Anna Lienert; Œil extérieur: Jessica Huber; Produktonsleitung: Larissa Bizer


Mi 26.04.17 20:00

«Captcha Songbook» – Leo Hofmann

Der Composer-Performer Leo Hofmann zeigt in «Captcha Songbook» mehrere Stücke, in denen sich Dirigieren und Programmieren, Musizieren und Zuhören als ununterscheidbar erweisen und lädt menschliches Publikum zum finalen Test ein.


Fr 05.05.17 20:00

«Apartment» – Musiktheater von Edward Rushton

Was passiert, wenn die Grenzen unserer Privat- oder sogar Intimsphäre überschritten werden? Edward Rushton komponierte die Musik zu neuen Texten von fünf Schweizer SchriftstellerInnen.

Mit: Viviane Hasler (Sopran), Renate Berger (Mezzosopran), Ina Callejas (Akkordeon), Azra Ramic (Bassklarinette); Regie: Andreas Rosar, Dramaturgische Leitung: Simona Ryser, Texte: Annalisa Hartmann, Rolf Herrmann, Renata Burckhardt, Dagny Gioulami, Simona Ryser


Mi 31.05.17 20:00

«Das Glashaus» – von Hans Wüthrich

Nach dem Projekt «Association/Dissociation», das vor 2 Jahren mit grossem Erfolg im Gare du Nord zu erleben war, präsentieren die Musiker der «Filière de Théâtre Musical» nun das erfolgreichste und zutiefst politische Werk von Hans Wüthrich: «Das Glashaus», entstanden 1974/75.

Mit: InterpretInnen der «Filière de Théâtre Musical» der Hochschule der Künste Bern: 6 SprecherInnen/PerformerInnen, Sopran, Schlagzeug und Tonband; Regie: Pierre Sublet

Juli 2017

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