Live-Streams

 © Alexa Früh
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Ein Konzert im digitalen Raum soll kein Ersatz für das gemeinsame analoge, sinnliche Konzert-Erlebnis sein. Vielmehr wollen wir mit unseren Live-Streamings eine Brücke bauen aus der provisorischen Wirklichkeit, in der wir uns alle befinden, hinüber zu Ihnen nachhause. Wir freuen uns auf ein gemeinsames Sehen und Hören – einfach von zuhause aus!

 © Alexa Früh
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Vergangene Live-Streams

Livestream

24.01. 17:30

«Nachrichten an die Nachgeborenen» – Ein Liederabend von und mit dem Ensemble Cordæola und Désirée Meiser

Basierend auf dem Gedicht «An die Nachgeborenen» von Bertolt Brecht – einem der wichtigsten Texte der deutschen Exilliteratur – untersucht das Ensemble Lieder von Kurt Weill, Hanns Eisler, Jacques Brel und Josef Kosma sowie Texte von Brecht und Jacques Prevert auf ihre frappierende Aktualität, ihre eindringliche Botschaft gegen den Krieg und ihre visionäre Kraft.

Mit dem Ensemble Cordæola: Maurizio Grandinetti (musikalische Arrangements, Gitarre), Consuelo Giulianelli (Harfe), Toshiko Sakakibara (Klarinette), Christoph Bösch (Flöte) und Désirée Meiser (Gesang, Rezitation)



Livestream aus Genf

05.02. 20:00

«Sur incise and Community» – Ensemble Contrechamps (Genève)

Drei Flügel, drei Harfen, mehrere Schlagzeuginstallationen: ein Konzert mit der «grossen Ausstattung». Der Ursprung dieser beeindruckenden Installation liegt in Pierre Boulez‘ Meisterwerk: «Sur Incise». Ein Stück an der Grenze zwischen brasilianischer Batucada, virtuosem Klavier, zeitgenössischer Dichte und Pop. Die in Genf lebende Komponistin Aïda Diop lädt im ersten Teil des Konzerts Amateurmusiker*- innen ein, sich dem Ensemble anzuschliessen.

Mit dem Ensemble Contrechamps und Aïda Diop



10.02. 20:00

«Carte Blanche für Marcus Weiss» – neuverBand

neuverBand hat den renommierten Saxophonisten Marcus Weiss eingeladen, ein Konzert für das Ensemble zu kuratieren. Gemeinsam mit Marcus Weiss präsentieren die Musiker eine Uraufführung von Tobias Krebs sowie Werke von Gérard Pesson und Franco Donatoni.



Promenaden

14.02. 11:00

Streaming • «Britten & Brahms» – Belcea Quartet

Mit dem Sinfonie Orchester Basel
Das Sinfonieorchester Basel und Gare du Nord laden zu einem weiteren musikalischen Spaziergang am Sonntagmorgen ein. Das fulminante Belcea Quartet spielt zwei Streichquartette: Das selten gespielte erste Streichquartett von Benjamin Britten und das c-Moll-Streichquartett von Johannes Brahms, das durch seine Masslosigkeit in klanglicher wie affektiver Hinsicht als ein erschütterndes Bekenntnis des Melancholikers Brahms zu lesen ist.

Mit dem Belcea Quartet: Corina Belcea (Violine), Axel Schacher (Violine), Antoine Lederlin (Violoncello), Krzysztof Chorzelski (Viola)

Programm: Benjamin Britten (1913–1976): Streichquartett Nr. 1 D-Dur, op. 25 (1941); Johannes Brahms: (1833–1897): Streichquartett c-Moll, op.51/1 (1865–1873)


Anstelle von «Let it be forgotten»

05.03. 20:00

Streaming • «Rejected Pipelines» – Tamriko Kordzaia (Klavier) & Lena Kiepenheuer (Sopran)

Für die Musikerinnen Tamriko Kordzaia und Lena Kiepenheuer sind die stilistisch fast undefinierbaren Lieder des US-amerikanischen Komponisten Charles Ives wegweisender Ausgangspunkt für ihr neues Programm. Es sind Lieder, die Räume öffnen und mehr Fragen stellen als sie beantworten. Verbunden werden sie mit Liedern von Messiaens und Liszt.


Promenaden

07.03. 11:00

Streaming • «An die Einsamkeit» – Christina Landshamer, Sopran (Artist in Residence) und Gerold Huber, Klavier

Das Sinfonieorchester Basel und Gare du Nord laden zum nächsten musikalischen Spaziergang am Sonntagmorgen ein. Die Promenade mit ‹Artist in Residence› Christina Landshamer steht ganz im Zeichen des romantischen Kunstliedes. «An die Einsamkeit» ist eine Hommage an ein tiefgreifendes Gefühl, das in den Liedern von Schubert, Schumann und Krieger seinen Ausdruck findet.
Liedrezital mit Werken von Robert Schumann, Franz Schubert und Johann Krieger.


Von Zeit zu Zeit

11.03. 20:00

Streaming • «Anatomy of Melancholy» – Lukas Stamm & Luca Marty

In seiner kleinen Rhapsodie «Anatomy of Melancholy» trug der englische Schriftsteller Robert Burton im 16. Jahrhundert philosophische Erkenntnisse über die Melancholie zusammen. Aber welche Kunstform wäre besser geeignet, dieses schattige Gefühlsspektrum zu erfassen. «Anatomy of Melancholy» ist ein Konzertprojekt, das musikalisch dieses Gefühl eines diffusen Verlusts umkreist.


19. & 20.03. je 20:00

Streaming • «Vexationettes» – Ensemble Phoenix Basel

Der litauische Komponist Arturas Bumsteinas schreibt nach dem Vorbild der legendären ‚Vexations’ von Erik Satie, die gemäss einer kryptisch formulierten Spielanweisung 840 mal wiederholt werden sollen, eine lose Folge von 40 Kurzkompositionen für das Ensemble Phoenix Basel, die von Saties Material ausgehen und das Werk ‚de-komponieren’. Die Quelle dient als ‚Steinbruch’ oder ‚Inspirationsquelle’ für Miniaturen in verschiedensten Instrumental-Kombinationen.


IGNM

25.03. 20:00

Streaming • Doppelkonzert: Petra Ackermann (Viola) «Flamboyant Darkness» / Katharina Klément (Klavier) «Spiegel»

Das Konzertprogramm vereint Komponist*innen, mit denen die Violonistin Petra Ackermann seit vielen Jahren zusammenarbeitet und die sich in ihren Arbeiten intensiv mit den aktuellen Ausdrucks- und Notationsformenformen auseinandersetzen.


27.03. 20:00

Streaming • «Trilogie zweiter Teil: Mensch (2/3)» – Ensemble Lemniscate

Karlheinz Stockhausens Tierkreis zieht sich in Form von Interludien durch die Saison 20 / 21 des in Basel beheimateten Ensembles Lemniscate und ist thematisch auf die Konzerte Tier – Mensch – Monster aufgeteilt.


31.03. 20:00

Streaming • Abschlussprojekt Master Musikpädagogik

Studiengang Musik und Bewegung Basel
Hanan Isabella Kohlenberger, eine Absolventin des Masterstudiengangs (Hochschule Musik FHNW) präsentiert ihr künstlerisches Abschlussprojekt.


17.04. 20:00

Streaming • «For Samuel Beckett» – Ensemble Phoenix Basel

Der amerikanische Komponist Morton Feldman verkehrte in den Künstlerkreisen New Yorks und stand in Kontakt mit den bedeutendsten Malern und Dichtern seiner Zeit. Der Abend widmet sich seinem kompositorischen Werk, das sich durch eine aussergewöhnliche stilistische Vielfalt auszeichnet.


21.04. 20:00

«An Anthropology of Supermodernity, op. 3» – Concept Store Quartet

Was haben Bahnhöfe, Flughäfen, Einkaufszentren gemeinsam? Sie sind alle Nicht-Orte. In seinem gleichnamigen Buch schreibt der französische Anthropologe Marc Augé: ‹Der Raum des Nicht-Ortes schafft keine besondere Identität und keine besondere Relation, sondern Einsamkeit und Ähnlichkeit.› Das Concept Store Quartet hat Andreas Frank, Michael Beil und Daniel Zea eingeladen, eine dreiteilige Performance zu schaffen, die auf den Nicht-Orten Augés basieren.

29.04. 20:00

«What you see is what you get is what you hear» – Duo Anne-May Krüger/Andreas Eduardo Frank

In den Wolken sehen wir Figuren, auf der Mondoberfläche ein schmunzelndes Gesicht oder im Milchkaffee eine Landkarte: Der Mensch neigt in seiner Wahrnehmung dazu, seine Umwelt als Objekte, Muster oder in sonstiger Form als sinnstiftend zu sehen und zu interpretieren.
Das Duo Andreas Eduardo Frank / Anne-May Krüger unternimmt eine spielerische Auseinandersetzung mit genau dieser offenbar urmenschlichen und nicht selten hilflosen Suche nach Sinn in der Welt, die uns umgibt.


05.05. 20:00

«Fette Fête» – Ensemble Proton Bern

Neue Musik ist humorvoll und kann Feierlaune verbreiten! Der Auftrag an Annette Schmucki, eine Meisterin der wort- und sprachbasierten Komposition, ist explizit witzig und festlich: ein Geburtstagsständchen zum 10-jährigen Jubiläum des ensemble proton bern für neun Instrumentalist*innen – ohne Instrumente.


09.05. 11:00

«Vorbote und Nachzügler» – Amaryllis Quartett

„Packend, ausdrucksvoll, vielschichtig“ beschreibt die Süddeutsche Zeitung das fulminante Amaryllis Quartett, das in seinen europaweiten Konzerten regelmässig das Publikum begeistert. In seinen Konzertprogrammen ebenso wie bei seinen Einspielungen ist es dem Amaryllis Quartett eine Herzensangelegenheit, Klassiker der Quartettliteratur auf ungewöhnliche Weise mit Neuem zu kombinieren.


10.05. 20:00

«Dialog» – Rei Nakamura (Japan), Klavier

Rei Nakamura findet internationale Beachtung als Interpretin zeitgenössischer Musik. Sie engagiert sich insbesondere für ein experimentelles und spartenübergreifendes Repertoire. 2007 startete sie das Projekt ‚Movement to sound, sound to Movement’ für Klavier, Elektronik und Video. «Dialog» ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW/sonic space basel in Zusammenarbeit mit Gare du Nord.


11.05. 20:00

«Close Encounters» – Egidius Streiff

Das streiffQuartett ist die Nachfolgeformation des 3Gdrei-generationenquartetts. Nach preisgekrönten Einspielungen der Streichquartette Klaus Hubers, Heidi Baader-Nobs und jüngst des Schubert Quintetts und einer grossen Coronapause eine neue Annäherung an Beethoven im Spiegel neuer Musik, dabei vermischen sich verflossene Eindrücke in unserer Erinnerung, wir erahnen wunderbare Bilder und Klänge.


25.05. 20:00 Publikumseinführung um 19:00

«Das Gewicht eines Vogels» – Robert Koller, Bassbariton & Tomas Dratva, Klavier

Anlässlich des 25. Todestages von János Tamás widmen sich Robert Koller und Tomas Dratva dem wichtigsten Liederzyklus des ungarisch-schweizerischen Komponisten.
«Das Gewicht eines Vogels» beruht auf Gedichten in Form von Tankas der Schweizer Lyrikerin Erika Burkart (1922-2010). In 16 Liedern komponiert János Tamás einen grossen Bogen voller expressiver Klangbilder und Atmosphären


Musiktheaterformen

26. / 27. / 28.05. jeweils 20:00

«no pills» – Zeitgenössisches Musikkabarett von Isabel Klaus

In diesem Musikkabarett vermischen sich Elemente der zeitgenössischen Musik mit Interviews, Dialogen, Videos, Arien, Songs, Schnulzen und Protestsongs.

Juli 2021

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