«Propaganda» – camerata variabile


Das zweite Konzert der camerata variabile zum Thema «Contrat social» ist der Propaganda gewidmet. Es beginnt mit Alexander von Zemlinskys Klarinettentrio aus dem Wien der Ära Sigmund Freud. Dessen Neffe Bernays verwendete später als erster psychoanalytische Theorien zur Beeinflussung der BürgerInnen zum Guten (und später zum Konsum). Den geschichtlichen Entwicklungen im Osten folgend, spielt die camerata variabile Musik aus der Zeit des Stalinismus und der Sowjetunion – darunter Schostakowitschs berühmtes 8. Quartett sowie Prokofievs Ouvertüre über hebräische Themen. Zudem wird ein neues Werk der Basler Komponistin Isabel Klaus uraufgeführt.

Mit der camerata variabile: Helena Winkelman und Mirka Scepanovic (Violine), Alessandro D’Amico (Viola), Christoph Dangel (Violoncello), Karin Dornbusch (Klarinette), Stefka Perifanova (Klavier)

Programm: Alexander von Zemlinsky (1871–1942): Klarinettentrio op. 3 (1896); Galina Ustvolskaya (1919–2006): Prelude V, Prelude XII (1935); Sergei Prokofiev (1891–1953): «Ouverture über hebräische Themen», op.34 (1996); Isabel Klaus (*1976): Auftragskomposition für Streichquartett und Klavier; Dmitri Schostakowitsch (1906–1975): Streichquartett Nr. 8 in d-Moll op.110 (1960)

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So 29.01.17 17:00

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