«Musiktheaterformen»

«Die Künstliche Mutter» – Musiktheater von Michel Roth nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Burger (Uraufführung)

19:00 Einführung mit Michel Roth


Wolfram Schöllkopf, Privatdozent für Literaturwissenschaft und Glaziologie, leidet an Depressionen, Impotenz und «Unterleibsmigräne», hervorgerufen durch mütterlichen Liebesentzug und eine sexualfeindliche Erziehung. Weil alle ärztliche Kunst versagt, begibt er sich in den Mutterschoss der Schweiz: in eine unterirdische Klinik im Gotthardmassiv. Dort unterzieht er sich einer abenteuerlichen Therapie, die ihn von seinem multiplen Mutter-Trauma (inklusive Alma Mater und Helvetia) befreien soll. Hermann Burgers 1982 erschienener Roman «Die Künstliche Mutter» ist virtuoses Sprachspiel und Sprachreflexion, satirische Abrechnung mit der Schweiz und der Versuch einer schriftstellerischen Autotherapie in einem. Gemeinsam mit dem Regisseur Nils Torpus hat ihn der Luzerner Komponist Michel Roth in ein burleskes Musiktheaterstück verwandelt.

Musikalische Leitung: Jürg Henneberger, Regie: Nils Torpus, Bühne: Renato Grob, Kostüme: Nic Tillein, Licht: Ilana Walker, Assistenz Musikalische Leitung: Francesc Prat, Produktionsleitung und Regieassistenz: Florian Hohnhorst

Mit: Jeannine Hirzel (Sopran), Anne-May Krüger (Mezzosopran), Christoph Waltle (Tenor), Robert Koller (Bariton), Rachel Braunschweig (Schauspiel), Miriam Japp (Schauspiel) und dem Ensemble Phoenix Basel: Toshiko Sakakibara (Klarinette, Bassklarinette), Remo Schnyder (Saxophon), Lucas Rössner (Fagott, Kontraforte), Aurélien Tschopp (Horn), Jens Bracher (Trompete, Flügelhorn), Michael Büttler (Posaune), Christoph Moor (Tuba, Cimbasso, Sousaphon), Jürg Luchsinger (Akkordeon), Lisa Schöttl (Tenor-Hackbrett), David Sontòn Caflisch (Viola), Aleksander Gabryś (Kontrabass)

Eine Koproduktion von Gare du Nord und LUCERNE FESTIVAL (Premiere 2. September 2016)

Auftragswerk von LUCERNE FESTIVAL mit Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

Unterstützt durch: Fachausschuss Musik der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, Pro Helvetia, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Landys & Gyr Stiftung, Swisslos-Fonds Kanton Uri


*Am 22.10. im Anschluss: «pot au feu – Suppe und Gespräch» mit Roman Brotbeck und special guest Ute Haferburg

Fotos: Priska Ketterer


Alle Termine

Fr 21.10.16 20:00

Basler Premiere

Sa 22.10.16 20:00

Im Anschluss «pot au feu – Suppe und Gespräch» mit Roman Brotbeck & Ute Haferburg

So 23.10.16 20:00

Mo 24.10.16 20:00

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