Kollekte zugunsten des Stipendienfonds.

«Hommage à Alberto Ginastera» – Portraitkonzert

Der argentinische Komponist Alberto Ginastera wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Die Studierenden der Hochschulen für Musik Basel und Genf feiern ihn mit einem Portraitkonzert. Seine «Cantata para América Mágica» für dramatischen Sopran, 13 Schlagzeuge, 2 Klaviere und Celesta gilt als Schlüsselwerk der lateinamerikanischen Avantgarde. Inspiriert von der Schöpfungsmythologie der Maya, verwendet der Komponist für den Vokalpart präkolumbianische Texte und kombiniert folkloristische Elemente mit raffinierten modernen Spieltechniken. Des Weiteren ist Ginasteras erstes zwölftöniges Werk zu hören, das 2. Streichquartett, in dem sich seine Bewunderung für Béla Bartók spiegelt, sowie das neoklassizistische Duo für Flöte und Oboe, welches besonders im zweiten Satz die Weite und Einsamkeit der argentinischen Pampa evoziert.

Mit: Rotem Braten (Flöte), Kelsey Maiorano (Oboe); Smirnov Quartet: Dmitry Smirnov (Violine), Mariia Ten (Violine), Romain Roussel (Viola), Héctor Elías Ocha Hernandez (Violoncello); Paola Alcocer Crespo (Sopran), Matteo Cardelli und Mirae Oh (Klavier), Assel Abilseitova (Celesta), SchlagzeugerInnen der Hochschule für Musik Basel und der Haute école de musique de Genève; Einstudierung: Christian Dierstein und Philippe Spiesser; Einführung: Christian Dierstein und Georges Starobinski

Programm: Alberto Ginastera (1916–1983): Duo für Flöte und Oboe op. 13 (1945), Streichquartett Nr. 2 op. 26 (1958), «Cantata para América Mágica» op. 27 (1960)

Eine Kooperation von Hochschule für Musik/FHNW, Haute école de musique de Genève und Paul Sacher Stiftung

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Fr 02.12.16 20:00
ca. 120 Minuten
inkl. Pause

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