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«Vorbote und Nachzügler» – Amaryllis Quartett

Live-Konzert plus Live-Stream


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„Packend, ausdrucksvoll, vielschichtig“ beschreibt die Süddeutsche Zeitung das fulminante Amaryllis Quartett, das in seinen europaweiten Konzerten regelmässig das Publikum begeistert. In seinen Konzertprogrammen ebenso wie bei seinen Einspielungen ist es dem Amaryllis Quartett eine Herzensangelegenheit, Klassiker der Quartettliteratur auf ungewöhnliche Weise mit Neuem zu kombinieren.

Die Uraufführung von Werken zeitgenössischer Komponisten wie Johannes Fischer, David Philip Hefti oder Lin Yang nimmt dabei einen ebenso wichtigen Platz ein wie die Wiederentdeckung heute vergessener Meisterwerke, etwa der Streichquartette des ungarischen Komponisten Géza Frid. Die vier Musiker*innen, die bei Walter Levin in Basel, später dann beim Alban Berg Quartett in Köln und bei Günter Pichler in Madrid ausgebildet wurden, verbinden in dieser Sonntagsmatinée Werke von Josef Haydn, Johannes Brahms und Wolfgang Rihm.

Wolfgang Rihm hatte 1970 sein erstes Streichquartett komponiert: «Zu einer Zeit, als es noch lebensgefährlich war, Streichquartette zu schreiben» (Rihm in: ausgesprochen 1997). Wenige Jahre später jedoch sollte ein eigentlicher Streichquartett-Boom einsetzen, der bis heute anhält. Zu seinem 4. Streichquartett, das an dieser Sonntags-Matinée durch das Amaryllis-Quartett zu hören sein wird, sagt der Komponist: «Es hat drei Sätze: zwei schnelle (die so schnell auch wieder nicht sind) und einen langsamen (der auch nicht nur langsam ist).» Mit diesen Worten deutet er die Widersprüche an, die Interpreten wie Publikum vor vorschnellen Vergleichen mit den formalen Konventionen abhalten sollen. Umrahmt wird die Komposition Rihms von Josef Haydns Streichquartett d-Moll - Haydn konzentrierte sich im hohen Alter auf die Gattung des Sreichquartetts, die am Beginn seines Komponierens bedeutsam gewesen war – und Johannes Brahms’s Streichquartett a-moll, eines der nur drei Streichquartetten, die Brahms geschrieben hat.

Mit: Lena Sandoz (Violine), Yves Sandoz (Violoncello), Gustav Frielinghaus (Violine), Mareike Hefti (Viola)

Programm: Josef Haydn (*1732): Streichquartett d-Moll, Hob. III:76 („Quintenquartett“); Wolfgang Rihm (*1952): Streichquartett Nr. 4; Johannes Brahms (*1833): Streichquartett a-Moll, op. 51/2

© Tobias Wirth

© Tobias Wirth

Alle Termine

So 09.05.21 11:00
ca. 70 Minuten
ohne Pause

Ermässigungen Abendkasse
5.– Stud. Musikwiss. Uni Basel + HfM FHNW
0.– Refugees

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