jeweils 19:00 Einführung

«Voices» – Ensemble Phoenix Basel

19:00 Einführung

Eine Urlust am Experimentieren mit Stimmen verbindet die drei Komponisten dieses Programms. Milton Babbitt studierte erst Mathematik und wechselte später zur Musik. Er definierte in den 1940er Jahren als erster die «Serielle Musik», trug entscheidend zur Entwicklung der Musiktheorie als akademischem Fachgebiet bei und gilt heute in den USA als einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Babbitts Werk «Arie da capo» spielt doppeldeutig auf seinen Auftraggeber, die «Da Capo Chamber Players» aus New York an. In dieser Komposition erhält jedes der fünf Instrumente seine Arie.

Als umfassender Musiker kaum auf eine Sparte festlegbar, verstand sich John Zorn immer zu allererst als Komponist. In Anlehnung an Schönbergs «Pierrot lunaire», schuf er 2003 mit «Chimeras» ein Aufsehen erregendes Werk zwischen klassischem Duktus und chaotischen Ausbrüchen.

Paul Dolden ist ein lustvoller Grenzgänger zwischen musikalischen Kategorien. Sein virtuoser und intelligenter Umgang mit sich elektronisch vervielfachenden Schichten führt zu einem verbindenden Hörerlebnis zwischen den verschiedenen musikalischen Sparten.

Mitwirkende:

Svea Schildknecht – Koloratursopran
Céline Wasmer – Sopran

Ensemble Phoenix Basel mit:

Christoph Bösch – Flöte, Piccolo, Altflöte, Bassflöte
Toshiko Sakakibara – Klarinette, Bassklarinette
Aurélien Tschopp – Horn
Nenad Markovic – Trompete
Daniel Stalder – Schlagzeug
Ludovic Van Hellemont – Klavier, Celesta, Elektrische Orgel
Friedemann Treiber – Violine
Martin Jaggi – Violoncello
Thomas Peter – Elektronik
Christof Stürchler – Klangregie

Jürg Henneberger – Musikalische Leitung

Programm: Milton Babbitt (1916–2011): «Arie da capo» (1974); Paul Dolden (*1956): «Shamanic Sunshine» (2019, UA, Auftrag Ensemble Phoenix Basel); John Zorn (*1953): «Chimeras» (2003)

Alle Termine

Fr 22.03.19 20:00
ca. 90 Minuten
inkl. Pause

Sa 23.03.19 20:00
ca. 90 Minuten
inkl. Pause

Ermässigungen Abendkasse
5.– Stud. Musikwiss. Uni Basel + HfM FHNW
0.– Refugees

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