«Sports et divertissements» – camerata variabile

Spiel kann aus dem Wettkampf entstehen – oder einfach aus Langeweile. Die Camerata variabile befasst sich mit beidem: «Match» von Mauricio Kagel ist ein Pingpong zwischen zwei CellistInnen mit dem Perkussionisten als Schiedsrichter. Der Schlagabtausch wird zu einem brutalen Machtkampf mit subtil unterschiedlichen Tonattacken. Saties «Sports et divertissements» hingegen ist ein Zyklus humorvoller Skizzen. William Waltons «Façade» zu Gedichten von Edith Sitwell galt immer als «Unterhaltung». Kagels Jazzstücke «Rrrrrrr... » gehören zu 41 Kompositionen, die mit dem Buchstaben R beginnen – ausgewählt aus einer Taschenenzyklopädie. «Musica ricercata» von György Ligeti ist eine pianistische Denksportaufgabe auf höchstem Niveau: Divertissement eines Genies. Elgar Howarth hat aus Ligetis Oper «Le Grand Macabre» ein Konzertstück arrangiert, das die Camerata variabile in der Version mit Trompete spielt.

Mit: Béla Bufe, Ingala Fortagne (Rezitation), Isabelle Schnöller (Flöte), Karin Dornbusch (Klarinette), Philipp Hutter (Trompete, Gast), Sascha Armbruster (Saxophon), Christoph Dangel (Cello), Chiara Enderle (Cello), Stefka Perifanova (Klavier), Pascal Viglino (Perkussion)

Programm: Erik Satie: «Sports et divertissements» (1922); Mauricio Kagel: «Match» (1964), «Rrrrrr...» 5 Jazzstücke; György Ligeti: «Musica ricercata» (1951/53); William Walton: «Façade» (1921/22)

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Do 11.04.19 20:00

Ermässigungen Abendkasse
5.– Stud. Musikwiss. Uni Basel + HfM FHNW
0.– Refugees

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