«Pierrot Lunaire» – Camerata Bern und Patricia Kopatchinskaja

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Die Musikerin Patricia Kopatchinskaja hat als Violinistin kürzlich einen Grammy gewonnen. Mit der Camerata Bern realisiert sie nun ein Herzensprojekt, in dem sie ohne Violine auftritt: Arnold Schönbergs «Pierrot Lunaire».

Die Schauspielerin Albertine Zehme beauftragte Schönberg 1912, Alfred Girauds absurd-expressionistischen Gedicht- zyklus «Pierrot lunaire» zu vertonen. Schönberg fand dabei zu neuen harmonischen und formalen Freiheiten: «Ich fühle, dass ich hier absolut neue Ausdrucksformen erreiche. Die Klänge werden zu einer fast animalischen unmittelbaren Manifestation sinnlicher und psychischer Bewegungen». Vom Sprech- gesang forderte er rhythmische Präzision, doch sagte er auch, dass dieser nie an Singen erinnern dürfe.

Die Uraufführung, bei der Albertine Zehme ein Pierrotkostüm trug, erregte inter- nationales Aufsehen und Schönbergs Pierrot wurde zusammen mit Stravinskys «Sacre du printemps» zu einem Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts.

Mit: Patricia Kopatchinskaja (Sprechstimme), Polina Leschenko (Klavier), Júlia Gállego (Flöte/Piccolo), Reto Bieri (Klarinette/Bassklarinette), Meesun Hong Coleman (Violine/Bratsche), Thomas Kaufmann (Violoncello)

Programm: Luciano Berio (1925–2003): «Lied Für Klarinette», «Sequenza»; Arnold Schönberg (1874–1951): «Pierrot Lunaire»

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Fr 06.04.18 20:00
ca. 70 Minuten
inkl. Pause

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