«A to B» – Ensemble Tzara

Musik ist so verfügbar wie noch nie. Mit unseren «digital devices» hören wir, was wir wollen, wo wir wollen, wie wir wollen – immer und überall. Naht das Ende des klassischen Konzertbesuchs? Noch setzen wir uns in ein Konzert und hören MusikerInnen zu, wie sie ein Werk in einem begrenzten Zeitabschnitt spielen, von A nach B. Wie lange noch?

Der Schweizer Filmkünstler Adrian Kelterborn hat das Projekt «A to B» für das Zürcher Ensemble Tzara konzipiert. Er beschäftigt sich darin mit dem heutigen Musikkonsum und hinterfragt etablierte Konzertabläufe. Der Konzertabend beginnt mit «Unsichtbarer Musik» und endet mit berstenden Klein-lautsprechern. Zwischendurch erscheint Samuel Becketts «Quadrat» auf einem alten Fernseher.

Mit: Trond Reinholdtsen (Sprecher), Adrian Kelterborn (Konzept); Ensemble Tzara: Sonoe Kato (Mezzosopran), Murat Cevik (Flöte), Martin Sonderegger (Klarinette), Samuel Stoll (Horn), Mateusz Szczepkowski (Violine), Moritz Müllenbach (Cello), Philipp Schaufelberger (Gitarre), Simone Keller (Klavier), Sebastian Hofmann (Percussion); Aleksandre Kordzaia (Klangregie)

Programm: Trond Reinholdtsen (*1972): «Unsichtbare Musik» (2009/14); Michelle Lou (*1975): «Outlines» (2017, UA); Walter Zimmermann (*1949): «Ursache und Vorwitz» (1993/94); Samuel Beckett (1906–89): «Quadrat» (Fernsehstück, 1981); Nicolaus A. Huber (*1939): «Töne suchen einen Autor» (1988); Alexander Grebtschenko (*1975): «<» (2003)

www.ensembletzara.ch

© Dominique Meienberg

© Dominique Meienberg

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Fr 02.02.18 20:00

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