Die Geschichte des Gare du Nord
Gare du Nord, der Bahnhof für Neue Musik ist ein Kulturort für undogmatische und spielerische Begegnungen mit zeitgenössischer Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Von der Eröffnung im Februar 2002 bis Juli 2008 nahmen die Schauspielerin, Sängerin und langjährige Initiantin des Projektes Desirée Meiser und die Dramaturgin Ute Haferburg (zugleich Geschäftsführung) die Künstlerische Leitung gemeinsam wahr. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Desirée Meiser Künstlerische Leiterin und Ursula Freiburghaus Geschäftsführerin des Gare du Nord. Gemeinsam mit einem siebenköpfigen Team realisieren sie das saisonale Konzertprogramm.

Der Badische Bahnhof, der deutsch-schweizerische Grenzbahnhof, der 1913 von Karl Moser erbaut wurde, liegt im Norden von Basel. Die Räume des ehemaligen Restaurationsbetriebs sind heute die Heimat des Gare du Nord. Die beiden denkmalgeschützten Buffet-Räume erster und zweiter Klasse, in denen u.a. Christoph Marthaler und Herbert Wernicke unvergessliche Theaterabende inszenierten, haben sich in kurzer Zeit als beliebter Treffpunkt für musikalische Expeditionen und Grenzerfahrungen etabliert.

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