Was ist Gare du Nord?

Gare du Nord, der Bahnhof für Neue Musik mit Sitz im Badischen Bahnhof ist Spielort für die überaus lebendige und produktive zeitgenössische Musikszene der Schweiz, der Dreiländer-Region (Basel, Freiburg im Breisgau, Strasbourg) und über die Grenzen hinaus.

In rund 100 Veranstaltungen pro Saison präsentieren junge und erfahrene Profi-MusikerInnen, KomponistInnen und SängerInnen unterschiedlichste Klangreisen mit komponierter, improvisierter Musik, Musiktheater und Klanginstallationen. Gare du Nord bietet ein breites Spektrum von zeitgenössischer Kammermusik über elektronische Musik bis hin zu experimentellem Jazz.

Die Bar du Nord, im ehemaligen Zweitklassbuffet des Badischen Bahnhofs lädt mit ihrem denkmalgeschütztem Charme vergangener Zeiten, vor und nach den Veranstaltungen zum Verweilen, Entspannen, Diskutieren und Geniessen ein. Sie ist ein beliebter Ort für Feste aller Art, Hochzeiten, Geburtstage, Bankette, Tanzparties etc. und Fussballfans erleben regelmässig heisse Fussballmatches auf Grossleinwand.

Die Geschichte des Gare du Nord

Gare du Nord, der Bahnhof für Neue Musik ist ein Kulturort für undogmatische und spielerische Begegnungen mit zeitgenössischer Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Von der Eröffnung im Februar 2002 bis Juli 2008 nahmen die Schauspielerin, Sängerin und langjährige Initiantin des Projektes Désirée Meiser und die Dramaturgin Ute Haferburg (zugleich Geschäftsführung) die Künstlerische Leitung gemeinsam wahr. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Désirée Meiser Künstlerische Leiterin und Ursula Freiburghaus Geschäftsführerin des Gare du Nord. Gemeinsam mit einem siebenköpfigen Team realisieren sie das saisonale Konzertprogramm.

Der Badische Bahnhof, der deutsch-schweizerische Grenzbahnhof, der 1913 von Karl Moser erbaut wurde, liegt im Norden von Basel. Die Räume des ehemaligen Restaurationsbetriebs sind heute die Heimat des Gare du Nord. Die beiden denkmalgeschützten ehemaligen Buffet-Räume erster und zweiter Klasse haben sich in kurzer Zeit als beliebter Treffpunkt für musikalische Expeditionen und Grenzerfahrungen etabliert.

© Alexa Früh

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